Pressemittleilung
Regionale Stärken
gemeinsam nutzen
Veranstaltung des Kommunikationsverband Bremen zeigte, wie der Nordwesten MINT-Experten behält und gewinnt
Bremen. Ganz Deutschland wirbt um Spezialisten aus den Fachge-bieten Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – kurz „MINT“. Der Kommunikationsverband Bremen e.V. (KV) befragte 30 regionale Unternehmen und fand heraus: Auch im Nordwesten hemmt der Mangel an geeignetem Personal das Wachstum von Unternehmen. Kerstin Sprock, Unternehmensberate-rin und Beirat im KV, stellte die Ergebnisse im Wilhelm Wagenfeld Haus vor und diskutierte mit Unternehmens- und Verbandsvertretern anschließend über Lösungsmöglichkeiten.
Weniger Fachkräfte, weniger Entwicklungspotenzial
„Mit den Fachkräften bleibt in vielen Unternehmen auch das Wach-stum aus“, berichtet Kerstin Sprock, die für den Kommunikationsver-band die Befragung durchführte. Einig waren sich alle Befragten, dass sich die Lage in Zukunft verschärfen wird. Während Unterneh-men bisher ihren Kundenmarkt bearbeitet haben, gilt es nun auch, sich mit dem Bewerbermarkt zu befassen. Ein attraktives Unterneh-mensprofil, das authentisch und nachvollziehbar kommuniziert wird, führt in beiden Märkten dazu, erste Wahl für die Zielgruppen zu werden.
Stärken der Region nutzen
Bedeutend für die Jobwahl ist neben einer Vielzahl an Faktoren vor allem die Attraktivität des neuen Arbeits- und damit meist auch Wohnortes. Besonders das Image einer Region beeinflusst die Entscheidung des Arbeitnehmers deutlich.
Die Unternehmen haben es teilweise sehr schwer, Jobkandidaten von der Region zu überzeugen. Daher stimmten sie zu, dass der Nordwesten einen Image-Wechsel braucht. Es gibt viele gute Gründe, hier zu arbeiten und zu leben. Diese sind allerdings kaum bekannt – auch die Menschen, die bereits hier leben, machen sich die Stärken kaum bewusst. In der Gesprächsrunde kamen bereits erste Vorschläge, um dieses zu ändern. Gemeinsam sollten Unter-nehmen, Politik und Verbände das Bewusstsein für die Stärken der Region schärfen, damit Fachkräfte in dieser Region bleiben oder zurückgewonnen werden.
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Birgit Meyer
Jenny Profé
Organisation
